Den Hamburger Hauptbahnhof
neu denken

Der Hamburger Hauptbahnhof soll erweitert werden. Architekten-, Landschaftsarchitekten- und Stadt­planungs-Büros waren 2021 dazu aufgerufen, Ideen zu entwickeln. 

Neuigkeiten

Am 09. Juni 2022 findet die 1. Planungswerkstatt zum Rahmenplan für das Umfeld des Hauptbahnhofs in der Hamburger Kunsthalle statt.

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Ab sofort können Sie Ihre Anregungen zum Rahmenplan für das Umfeld des Hauptbahnhofs digital einbringen.

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Verkehrsknoten Norddeutschlands

Auf 14 Gleisen fahren täglich über 800 Züge des Fern- und Nahverkehrs und rund 1.200 S-Bahnen. Mit über 500.000 Personen verkehren hier mehr Menschen als an jedem anderen Bahnhof Deutsch­lands. Prognosen zeigen: Die Zahlen steigen weiter.

Auf dem Weg zur Erweiterung

Die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs gelangt durch die Zunahme an Reisenden und Passant:innen zu­nehmend an ihre Grenzen. Eine bauliche Er­weiterung des Verkehrs­knotenpunktes ist damit dringend erforderlich. Der erste Schritt zur Er­weiterung ist ein städtebaulicher Rahmeplan für den Hauptbahnhof und dessen Umfeld. Grundlage hierfür bildet der städtebaulich-freiraumplanerische Planungs­wett­bewerb, der im Dezember 2021 abgeschlossen wurde.

Schwerpunkte setzen

Die Freie und Hansestadt Hamburg und die DB Station&Service AG erhoben 2018 in zwei Studien Grund­lagendaten zum bestehenden Bahnhof und seinen technischen Entwicklungsmöglichkeiten. Hierbei wurden das verkehrliche Umfeld untersucht und die Reisendenströme analysiert (bezeichnet als Modul A). Ergebnis war eine Mach­bar­keits­studie, welche die gestalterischen und technischen Rahmen­beding­ungen der Erweiterung definiert. Diese wurde nun durch das Wettbewerbsergebnis in den drei Ent­wick­lungs­schwer­punkte gestalterisch umgesetzt.

Modul B:
Südseite des Hauptbahnhofs, im Bereich Steintordamm/Steintorbrücke

Modul C:
Ostseite des Hauptbahnhofs, im Bereich Hachmannplatz inkl. Verwaltungsgebäude „Keksdose“

Modul D:
Nordseite des Hauptbahnhofs, nördliches Gleisfeld bis Ernst-Merck-Brücke

Mit einer vertieften Machbarkeitsstudie überprüft die DB Station & Service das Wettbewerbsergebnis und entwickelt es fort.

Rahmen geben

Das Wettbewerbsergebnis wird nun in einer Rahmeplanung fortentwickelt. Ein städtebaulicher Rahmenplan gibt den Rahmen vor, in dem eine zukünftige räumliche Entwicklung stattfindet. Er bezieht sich auf ein klar definiertes Gebiet und sammelt grundlegende Vorgaben, die für das Gelingen der weiteren Planung relevant sind.

Der Rahmenplan für den Hautbahnhofs widmet sich dem Umfeld des Bahnhofes, also dem Freiraum um das Gebäude mitsamt seiner Gestaltung, Wegeführung, Nutzung und seinen Plätzen.