Der Wettbewerb

Im Januar 2021 wurden Architekten-, Landschafts­archi­tekten- und Stadtplanungs-Büros in Form eines europa­weiten Verfahrens dazu aufgerufen, sich für die Teilnahme am Wettbewerb zu qualifizieren. Aus den eingegangenen Bewerbungen wurden Anfang April 30 Kandidat:innen ausgewählt, welche zum städtebaulichen Wettbewerb zugelassen wurden. In Phase 1 erarbeiten sie nun erste Konzeptvorschläge.

Eingangsbereich Hauptbahnhof Hamburg

Deutsche Bahn AG, Christian Bedeschinski

Ideen gesucht

Der städtebauliche Wettbewerb besteht aus zwei Phasen. In Phase 1 werden die 30 ausge­wählten Bewerber:innen dazu aufgefordert, städtebauliche Grund­konzepte zu entwickeln. Das bedeutet: auf Basis der Machbarkeitsstudien und der Vorgaben der Wettbewerbsunterlagen erarbeiten sie erste eigenständige Entwürfe und Lösungsansätze. Im August bewertet ein unabhängiges Preisgericht die Konzepte anhand definierter Kriterien und wählt zehn Büros aus. Diese erarbeiten in der zweiten Phase infrastrukturelle, städtebauliche sowie frei­raum­planerische Detailkonzepte. Die Auswahl des Gewinner-Konzeptes fällt Ende des Jahres in einer finalen Preisgerichtssitzung. Bewertet werden neben der fachlichen Qualität auch der Umgang mit dem Denkmalschutz, die technische Qualität, die Realisierbarkeit sowie die Wirtschaft­lichkeit. In jede Entscheidung fließen zusätzlich Hinweise aus öffentlichen Dialogprozessen ein. Der Sieger­entwurf bildet die Leitlinien zur Entwicklung des Hauptbahnhofs und seines Umfelds.

Zum Preisgericht gehören unter anderen: 

  • Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende
  • Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Sven Hantel, Vorstand Produktion DB Station & Service AG
  • Oliver Hasenkamp, Leiter Objektentwicklung und Planung DB Station & Service AG

Ausblick 

Ziel des Wettbewerbs ist die Erstellung eines schlüssigen Gesamtkonzeptes für die Erweiterung des Hamburger Hauptbahnhofes. Städtebauliche und archi­tektonische Aspekte sind ebenso bedeutsam wie der behutsame Umgang mit dem denkmalgeschützten Gebäude des Haupt­bahnhofes und die Gestaltung der Freiräume. Die Schwerpunkte finden sich in drei Aufgaben­feldern sowie in den übergeordneten Aufgaben des Wettbewerbs wieder.

Zu den Aufgabenfeldern

Der gesamte Wettbewerb wird durch einen öffentlichen Dialogprozess begleitet. Bei Veranstaltungen und einem Online-Dialog können Bürger:innen sowie institutionelle Vertreter:innen ihre Hinweise und Ideen zum Wettbewerb einbringen.

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